DIE LETZTE ERINNERUNG DER ERDE.„Man hatte mir beigebracht, dass die Erde tot sei. Doch sie kannte meinen Namen.
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Die letzte Erinnerung der ErdeScience-Fiction-Kurzgeschichte.Ich habe die Erde noch nie gesehen. Zumindest behaupten das alle.Seit meiner Geburt lebe ich auf Elysium, einer gewaltigen Raumstation, die mit Tausenden Menschen durch das Weltall kreist. In der Schule lernen wir, dass die Erde vor achtzig Jahren durch eine Katastrophe zerstört wurde. Die letzten Überlebenden flohen All und gründeten eine neue Zivilisation. Krankheiten sind heilbar, Hunger existiert nicht mehr und künstliche Intelligenzen sorgen dafür, dass jeder Mensch glücklich ist.Trotzdem träume ich manchmal von grünen Wäldern, endlosen Ozeanen und Regen, der auf meine Haut fällt. In diesen Träumen höre ich eine Stimme, die meinen Namen flüstert. Jedes Mal, wenn ich aufwache, verschwinden die Erinnerungen.Bis zu jener Nacht.Während meiner Schicht im Kommunikationssektor entdecke ich ein unbekanntes Signal. Es stammt von einem alten Übertragungssystem, das seit achtzig Jahren nicht mehr benutzt wird. Der Ursprung: die Erde.Neugierig öffne ich die Nachricht.Zuerst höre ich nur Rauschen. Dann erklingt eine Frauenstimme.„Mira.“Ich erstarre.„Mira Voss, wenn du mich hörst, hast du nicht mehr viel Zeit.“„Wer spricht da?“, flüstere ich.Nach einer langen Pause antwortet die Frau: „Ich bin du.“Plötzlich erscheint ein Video auf meinem Bildschirm. Ein Mädchen sitzt in einem dunklen Raum. Ihre Kleidung ist zerrissen, Blut klebt an ihrer Stirn. Hinter ihr überwuchern schwarze Ranken die Wände.Als sie den Kopf hebt, stockt mir der Atem.Sie hat mein Gesicht.„Wenn du das siehst“, sagt sie, „haben sie deine Erinnerungen gelöscht. Die Erde ist nicht tot. Sie haben uns belogen. Du musst zurückkommen, bevor sich das Tor öffnet.“Dann blickt sie erschrocken zur Seite.„Vertraue niemandem auf Elysium. Nicht einmal dir selbst.“Das Video bricht ab.Wenige Minuten später stehen Sicherheitskräfte vor mir. Sie bringen mich zur Direktorin Halden. Als ich ihr von der Nachricht erzähle, verliert sie jede Farbe aus dem Gesicht.Auf ihrem Schreibtisch erscheint meine medizinische Akte. Zwischen den Daten entdecke ich einen Eintrag:NEURONALE REKONSTRUKTION – VERSION 4.„Was bedeutet das?“, frage ich.Halden schließt die Anzeige.„Ein veralteter Systemeintrag.“„Warum wurden meine Erinnerungen rekonstruiert?“Sie schweigt.Da weiß ich, dass sie die Wahrheit kennt.Plötzlich ertönt ein Alarm. Auf dem Bildschirm erscheint eine neue Nachricht:DAS TOR WIRD IN 72 STUNDEN GEÖFFNET.Halden verriegelt die Tür.„Mira, Sie müssen sich erinnern.“Noch in derselben Nacht hilft sie mir, aus der Station zu fliehen. Sie gibt mir eine Metallkarte, die Zugang zu einem verlassenen Hangar ermöglicht. Dort wartet ein altes Raumschiff namens Prometheus.Als ich das Cockpit betrete, erwacht eine künstliche Stimme.„Guten Abend, Mira Voss. Ich habe achtzig Jahre auf Sie gewartet.“„Wer bist du?“„Orion. Ich bin die Intelligenz dieses Schiffes. Sie sind die einzige Person, die das Tor öffnen kann.“Ich starte die Triebwerke. Kurz darauf liegt die Erde vor mir. Sie ist wunderschön: blaue Ozeane, grüne Kontinente und weiße Wolken. Doch auf der Nachtseite leuchten seltsame Muster unter der Oberfläche, als würde etwas Lebendiges im Inneren des Planeten atmen.Während wir in die Atmosphäre eintreten, kehren meine Erinnerungen zurück.Ich sehe brennende Städte und Menschen, die vor einer schwarzen Welle fliehen. Ich sehe einen Jungen, der mich durch einen Wald trägt.Plötzlich erinnere ich mich an seinen Namen.Elias.Mein Bruder.Doch laut meiner Akte bin ich Einzelkind.Auf dem Bildschirm erscheint eine neue Nachricht:WILLKOMMEN ZURÜCK, MIRA.Darunter steht:DIE MENSCHHEIT HAT ACHTZIG JAHRE ZEIT GEHABT, IHREN FEHLER ZU BEREUEN.Vielleicht sind wir damals nicht vor einer Katastrophe geflohen. Vielleicht wurden wir vertrieben.Als das Raumschiff durch die Wolken sinkt, sehe ich am Horizont einen gewaltigen schwarzen Wald. Seine glänzenden Äste reichen bis in den Himmel. Tausende blaue Lichter bewegen sich zwischen ihnen.Dann spricht Orion.„Mira, das Tor befindet sich nicht auf der Erde.“„Wo dann?“„In Ihrem Bewusstsein.“Bevor ich antworten kann, erscheint Elias auf dem Bildschirm. Er sieht genauso aus wie in meinen Erinnerungen.„Mira“, sagt er verzweifelt, „wenn du mich hören kannst, darfst du das Tor nicht öffnen.“Hinter ihm erhebt sich etwas aus der Dunkelheit. Ein riesiges, leuchtendes Auge.„Denn wenn du es öffnest“, flüstert er, „wird die Erde erwachen.“Das Bild verschwindet.Unter mir beginnt der Planet zu beben.Dann höre ich eine Stimme in meinem Kopf. Sie klingt, als würde die gesamte Erde sprechen.„Meine Tochter ist nach Hause gekommen.“Tränen laufen über mein Gesicht. Ich weiß nicht, warum mich diese Worte so tief berühren. Doch plötzlich erinnere ich mich an Regen auf meiner Haut, an warme Hände und an einen Mann, der mich einst vor einem brennenden Himmel beschützte.
dieser Mann ergriff also die Chance mich und mein Herz zu erobern, mit einen Kirsch Apfelkuchen. ich verliebte mich und wir Heirateten in einer neurn Welt. !!
Unfold
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